grunder perren I Kunst- und Kulturraum, Galerie Adligenswil, Luzern, Dimitri

wie wir die Welt sehen – Louis Brem, Rolf Brem, Paul Stöckli

31. August 2017 bis 20. Oktober 2017


Louis Brem, hat, entgegen eigener und anderer Befürchtungen, einen starken Ausdruck gefunden: Sein Werkzeug ist das fotografische Bild. In horror vacui, der Angst vor der Leere, spiegelt er die Welt seines Vater Rolf Brem und entwickelt dadurch ein ureigenes Narrativ um das Setting im Bremschen Studio. Die kompositorische Perfektion von Louis Brem zeigt sich auch in den Architektur-, Landschafts- oder Porträtbildern des freischaffenden Fotografen. (Foto oben: Louis Brem)

Rolf Brem (1926 – 2014), der bekannte Zentralschweizer Künstler, hat sein Atelier geliebt und gelebt. Darüber hinaus bespielte er wie kein anderer öffentliche und private Räume. Im Zentrum seines Schaffens standen Menschen, die er mit einer leichten Vorliebe zum Genrehaften inszenierte. grunderperren zeigen ein breites Spektrum des umfangreichen künstlerischen Oeuvres.

Paul Stöckli (1906 – 1991) fand in Brem einen Gleichgesinnten. Er schuf wie Brem aus dem Innern heraus, als suchten vulkanische Kräfte ihren Ausdruck. Aus dem Spätwerk des Stanser Malers gingen Collagen und Tagebuchblätter hervor. Sie tasten scheinbar zufälligen Formen nach: kosmischen Vögeln, felsigen Runen, Farbflecken – stets waren es Ideen, die als spontane Notate der Gegenwart von anziehender Strahlungskraft sind.

Paul Stoeckli (Foto: Emanuel Ammon)

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