grunder perren I Kunst- und Kulturraum, Galerie Adligenswil, Luzern, Dimitri

Peter Bissig, August Oeschger – und sowieso

26. Januar 2017 bis 10. März 2017


Lindenholz (meistens, es darf auch mal Lärche oder Eiche sein) und die rote Mütze: Diese zwei Markenzeichen machen den 35-jährigen Isenthaler Holzbildhauer Peter Bissig zu einem der profiliertesten Holzbildhauern der Zentralschweiz. Gefeilt hat er seine Künste in der Holzbildhauerei in Brienz, verfeinert an der Hochschule für Gestaltung in Luzern. Seine „roten Manndli“, die er ab und an auch mit jungen Damen ergänzt, verdeutlichen, wie sich Kunst von Handwerk abhebt: Es braucht letzteres als Basis um der alles überschwebenden Idee eine Form zu geben.
Sie sind denn auch in Bestform, die neuen Skulpturen von Peter Bissig: Die Örgeler, der Gniässer, der Schwimmer, der König, der Wanderer. Ihre Ausdruckskraft deutet uns ein Stück Biografie vom Leben im Bergtal – und zugleich scheinen sie ultra-hip einem kosmopolitischen Umfeld entlehnt.

Das Ahnen einen grösseren Dimension im Konkreten, im Alltäglichen reflektiert August Oeschger (1946). Der langjährige Dozent der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern hat sich bei seinem «inneren Schauen» seine Spielfreude und Spontanität im künstlerischen Ausdruck bewahrt. In seinen Werken verdichten sich Reiseerinnerungen, bevorzugt aus Kreta/Griechenland, indes auch von den Urner Bergen, zu einer gefühlten Resonanz der geschichtlichen Vergangenheit eines Ortes. Der Künstler ist am 3. und 16. Februar 2017 in der Ausstellung anwesend.

Zudem in der Galerie: Papierschnitte von Edith Müller-Crapp

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Trilogie am Wasser, Papierschnitt, Edith Müller-Crapp

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Bruder Fritschis Abendmahl, Edith Müller-Crapp

Vernissage Donnerstag, 26. Janaur 2017, 19 Uhr
Ausstellung bis 10. März 2016

 

 

 

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